Die ersten zwei Tage hier waren unglaublich. Auch wenn wir am Sonntag nicht recht fassen konnten, dass wir hier sind, sind wir seit gestern definitiv im New York State of Mind (singt es so ähnlich nicht Franky?). Hier eine kurze Zusammenfassung was bisher geschah.

Super Flug bis JFK und von da mit tiefgekühltem elegantem Bus durch Downtown nach Jersey City. Dort haben wir drei Appartements, die direkt auf die Skyline von Manhattan blicken, freier Blick zum One World Tower vom Bett aus , wirklich! Der Versuch am ersten Tag auszuschlafen misslang, drei Uhr war die Nacht zuende. Mit Zug und U-Bahn haben wir uns später auf den Weg zum MoMA gemacht, wo jeder von uns seinen favourite Picasso, Pollock, Rothko oder Matisse finden konnte. Danach die Fifth Avenue entlang zum Empire State Building spaziert, bei einem kurzen Stop im Bryant Park die Atmosphäre der City eingesogen und dann hoch zum 86. Stock. Wieder unten empfing uns erneut die schwüle, heiße Luft der Stadt, die besonders in der U-Bahn saunaähnlich ist. Und trotzdem waren alle beschwingt und happy.

Die fünf Tage hier in New York gehen heute zu Ende.

Es war das erwartete riesige Abenteuer, in das wir uns alle gestürzt haben und das alle perfekt gemeistert haben. Wir sind sehr stolz auf unsere Gapp Teilnehmer. Vom New Yorker Hafen mit seinen Inseln, Downtown mit World Trade Center, über Midtown und New York University, dem East Village und schließlich Uptown mit Central Park, Lincoln Center und Metropolitan Museum of Art haben wir die Insel Manhattan von Süd nach Nord nahezu durchquert. Den Abschluss bildete gestern Abend der Times Square, wo sich alle noch einmal ins Getümmel gestürzt haben und nach einer Stunde wohlbehalten wieder an der Ecke 42nd, 7th Avenue standen. Voller neuer Eindrücke und (teils wieder voller neuer Tüten ;-) ging es ein letztes Mal mit der U-Bahn bis zu unserem New Jersey PATH train.

Jetzt sollten die Koffer gepackt und die Einkäufe hoffentlich gut verstaut sein, bevor es in ca. drei Stunden zum Flughafen nach Newark geht. Die Eindrücke von New York werden sicher noch lange nachwirken und die nächsten Tage werden uns helfen das ein oder andere zu verarbeiten. Oft sind es die kleinen Begebenheiten, die vielleicht am stärksten in Erinnerung bleiben: ein anregendes Gespräch mit einem Unbekannten im Museum, eine kurze Unterhaltung in der U-Bahn, freundliche Menschen, die uns trotz der Hektik immer wieder den Weg zeigten , und und und. ..

In Georgia wird uns jetzt ein anderer Rhythmus, auch ein anderes Lebensgefühl erwarten, auf das wir uns einstellen müssen. Es liegen ja noch zwei Wochen vor uns, die mindestens genauso aufregend sein werden. Georgia on my mind - wir kommen.

Der Donnerstag stand im Zeichen der Abreise aus New York. Einerseits waren alle traurig, diese phantastische Stadt nach fünf Tagen verlassen zu müssen, andererseits war da die Vorfreude und Anspannung beim Gedanken an das bevorstehende Treffen mit den Gastfamilien. Ein letzter Blick auf die Skyline und los zum Airport Newark. Nach anderthalb Stunden Flug kamen alle gut gelaunt in Atlanta an und wurden von den Gasteltern in Empfang genommen und gleich zu einer Willkommensparty gefahren. Bei leckerem Essen in gemütlicher Atmosphäre kamen alle schnell ins Gespräch. Nach dem Essen ging es dann satt und überhäuft mit Geschenken endlich ins neue Zuhause für zwei Wochen.

Am Freitag 22.09.17 gab es morgens beim ersten Treffen in der Kell High viel zu erzählen. Jeder stellte seine Gasfamilie vor und berichtete von seinen Erfahrungen, einzelne konnten allerdings auch aufkommendes Heimweh nicht ganz verleugnen. Der Schultag verlief mit einer Unmenge an Gesprächen und Bergen von Essen von der Party am Vortag in jeder Hinsicht befriedigend. Am Abend stand das Football Spiel der Kell-Longhorns auf dem Plan. Bunt geschminkt und teilweise kostümiert im Fanblock von Kell, die Marching Band im Rücken, die Cheerleader und das Spiel im Blick, der Duft von Barbecue in der warmen Georgia-Luft und der Sunset - all das verschmolz zu einem knallig bunten, rhythmischen, stampfenden, singenden, jubelnden Gefühl der Gemeinschaft. USA at it's best.

Samstag, 23.09.17 Dieses Wochenende war das erste, was wir allein mit unserer Gastfamilie verbringen konnten. Der Samstag sah bei jedem anders aus. Ich zum Beispiel, war mit meiner Austauschpartnerin und ihren Freunden in einem "Escape Room" wo es leider keiner geschafft hat, sich innerhalb 1 Stunde aus dem Raum zu befreien, trotzdem war es sehr lustig! Danach waren wir in einem Fast Food Restaurant essen und anschließend im Kino zu einem Horrorfilm. -Maria

Sonntag, 24.09.2017 Dieses Wochenende war das erste, welches wir alleine mit unserer Gastfamilie verbracht haben. Das erste Heimweh und die ersten Annäherungsversuche waren überwunden. Heute ging es in den Freizeitpark "Six Flags" mit sehr vielen Achterbahnen und weiteren Besuchern. Wiederwahl erreichte die Temperatur 31 Grad. Nach ein paar Stunden austoben und dem Versuch jede Achterbahn zu fahren, waren wir alle sehr müde und beschlossen zu gehen. Anschließend waren wir in einem Burgerrestaurant. Seeehr lecker! Danach wurde ich noch in eine Eisdiele gelockt, in welcher das Eis für jeden Kunden selbst zubereitet wird. Also schlugen wir uns erneut den Bauch voll und fuhren danach nach Hause. -Paula Thomsen 11/1

Montag 25.09.17 Der Tag begann mit einem Frühstück, bei dem ich feststellen musste das der "gesunde" Orangensaft genau so viel Zucker enthält wie die Limonade vom Vorabend. Geschmeckt hat das Frühstück trotzdem. Mittags besuchten wir Woodstock, eine kleine Stadt mit einigen kleinen Geschäften, in denen man Dinge wie Sammlermünzen, Comicbücher, Antiquitäten, Schallplatten oder Kunstartikel kaufen konnte. Das Highlight des Tages war definitiv das Abendessen in einem Restaurant names Buffalos. Dieses hatte ein Angebot bei dem man beliebig viele Chickenwings essen konnte. Als ob das noch nicht genug wäre hatte man die Auswahl zwischen 18 (!!!!; in Worten: achtzehn) verschiedenen Geschmacksrichtungen der Wings. Nach ca. 30 Wings, 20 Servietten und 4 verschieden Geschmacksrichtungen war ich gesättigt, glücklich und müde und bereit fürs Bett. -Mathis Warner, 12/8

 

Dienstag : Der Morgen begann mit einem kleinen Frühstück, da sich der Großteil der GAPP- Gruppe 10:30 Uhr am Starbucks traf und jeder sich mit Refreshern/Café sowie Bagel/Muffin eindeckte um die Wanderung bei gefühlten 40℃ zu überleben. Vom Starbucks Hwy.92 sind wir dann gemeinsam zum State Park gefahren, der den Namen Amicalola Falls trägt und für seinen wunderschönen Wasserfall bekannt ist. Wir brauchten ca. 90 Minuten mit dem Auto bis zum Startpunkt. Von dort aus waren wir dann von Ca. 12–15 Uhr Wandern. Um uns von der Wanderung zu stärken sind wir gemeinsam bei einem asiatischen Restaurant essen gegangen. Nach diesem erlebnisreichen Tag sind alle erschöpft aber glücklich in ihre Gastfamilie zurück gekehrt .Hannah

Mittwoch 27.9.17 Heute fand der erste große Ausflug unserer Truppe statt. Nachdem die Familien frühstückten, trafen sich alle vorerst an der Kell Highschool.Die Freude stand allen ins Gesicht geschrieben (viele sahen sich nach 5 Tagen erstmals wieder). Nachdem die Fahrer des Tages arrangiert waren, der Tagesplan nochmals durchgegangen wurde und der gelbe Mustang abermals bestaunt wurde ging es nun endlich los. Auf dem Highway Richtung ATLANTA! Dort angekommen, wurde nun allen klar,dass dieser Tag nicht leicht wird. Bei Temperaturen von 87^F liefen wir zum Hardrock Café. Von Burger und Sandwich, reichte die Vielfalt auch zu diversen Salaten. Gesättigt und glücklich, verlief unsere Reise weiter zum "MLK Center" (Martin Luther King Jr.). Abermals machten die Temperaturen vielen zu schaffen. Doch warum gibt es die guten alten Klimaanlagen in Amerika? Jetzt begann die eigentliche Attraktion Atlantas. Von der alten Feuerwache, über MLK altes Haus, bis zu einem Film über sein Leben, war alles mit dabei. Auch wenn dieser Tag sehr anstrengend war, hat es dennoch vielen sehr gefallen! (Für mich und meine Familie gab es am Abend noch ein Trivia-Spiel, bevor wir ins Bett gingen.) Selina

 

Donnerstag, den 28.9.17: Am Donnerstag war das Programm individuell. Einige aus der Gruppe haben eine Radtour nach Tennessee gemacht, welches ca. 50 Meilen entfernt ist, während andere mit ihren Familien unterwegs waren. Für viele stand heute an erster Stelle, irgendwo baden zu gehen. So haben die einen ein Picknick am Wasserfall in der Nähe gemacht und sich anschließend ins kühle Nass gestürzt. Ich bin währenddessen bei brütend heißen 40 Grad Fahrenheit mit meiner Gastschülerin und ihrer Mutter nach Woodstock/GA gefahren, und hatte dort ein paar schöne Stunden, bis es am Abend noch zum Shoppen in die Mall nach Kennesaw ging. Clara

Am Freitag den 29.09.17 hatten wir bereits eine aufregende Woche voller ereignisreicher Tage hinter uns und nun stand ein Besuch in das "Civil Rights Center" und in die "World of Coke" auf unserem Plan. Am Morgen ging es um ca. 10Uhr los und wir machten uns von Marietta auf nach Downtown Atlanta, welches ungefähr 1 Stunde entfernt liegt. Da wir am Mittwoch bereits das "Martin Luther King Center" besucht haben, das uns einen Einblick in den harten Kampf gegen die Isolation von Afro - Amerikanern im 20. Jahrhundert ermöglicht hat, konnten wir nun im "Civil Rights Center" diesen Einblick vertiefen. In dem eindrucksvollen Gebäude des Centers befinden sich verschiedene Bereiche, die räumlich und gedanklich voneinander getrennt sind. Unter anderem haben uns die Bereiche von Martin Luther King, die Rassentrennung im 20. Jahrhundert, die Frauenbewegung aber auch die aktuelle Situation von freien und nicht freien Ländern sehr beeindruckt. Das Civil Rights Center hat also einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der uns alles bewusst gemacht hat, wie froh wir sein können, in einem freien Land zu leben. Anschließend haben wir uns aufgemacht um etwas zum Lunch zu essen und haben uns für das CNN Gebäude entschieden, welches eine riesen Auswahl an verschiedenen Fastfood und Restaurant Ketten beinhaltet wie Taco Bell und Chick Filet. Danach ging es dann in die "World of Coke" - meiner Meinung nach eine einzige Werbung, aber trotzdem sehr eindrucksvoll! Die "World of Coke" beinhaltet nicht nur einen Tasting - Room, ein 4D - Kino und eine Sammlung an sämtlichen antiken Coca Cola Artikeln, sondern auch eine Sammlung von 10 verschieden 2 - Meter großen Coke Flaschen, die von 10 verschieden Künstlern gestaltet wurden. Nach ein bisschen rumschlendern waren wir schließlich kaputt und machten uns wieder auf den Weg zurück nach Marietta, den Kopf voller Eindrücke eines super schönen Tages! Paula

 

 1.10.2017 Am Sonntag waren wir als ganze Gruppe in Tennessee zum Wildwasserraften. Nach der 2 stündigen Anreise, Volleyball spielen, Einführung und Ausrüstung, konnte der Spaß endlich beginnen. In 4 Booten mit je 6 Leuten und einem Guide ging es ins Wasser. Wir mussten verschiedene paddel-Kommandos des Guides befolgen um ans Ziel zukommen. Durch die Strömungen und Wellen wurden wir alle von oben bis unten nass und durchgeschüttelt, manche vielen sogar aus dem Schlauchboot. Nach 3 Stunden Action kamen wir nass, durchgefroren und hungrig, am schon vorbereiteten Buffett, an. Als wir Burger und Brownies verputzt hatten fuhren wir erschöpft nach Hause. GAPPTEAM Salome

 

Donnerstag, 05.10: Unser letzter vollständiger Tag an der Kell High School. Heute waren vor allem unsere Vorträge Vorträge angesagt mit Themen wie Berlin, das deutsche Schulsystem, unsere Schule oder deutsch-amerikanische Klischees. Die amerikanischen Schüler waren größtenteils sehr interessiert und stellten uns viele Fragen. So entstanden tolle Gespräche mit den unterschiedlichen Klassen. Nachdem jeder den Nachmittag mit seiner Gastfamilie verbracht hatte, trafen wir uns um 18 Uhr zur Abschlussfeier. Die Kennesaw State University hatte uns netterweise einen Raum zur Verfügung gestellt, in dem sowohl wir und unsere Austauschpartner, als auch Eltern, Geschwister und die Lehrer Platz hatten. Erst hielten wir nochmal die Vorträge für die Familien, danach kam der emotionale Teil. Wir hatten vormittags noch Dankeskarten geschrieben, die wir nun unseren Gastfamilien überreichten. Jeder sagte außerdem ein paar persönliche Worte, zum Beispiel was uns besonders gefallen hat oder ähnliches. Viele - Schüler wie Eltern - waren sehr gerührt und es flossen schon einige Tränen. Nach ausgiebigem Fotoshooting verabschiedeten wir uns schließlich für heute und es ging nach Hause und ans Kofferpacken.

Freitag, 06.10: Goodbye America!!! Nach langer, inniger und tränenreicher Verabschiedung ging es um 16:25 Uhr an Bord unseres Flugzeugs zurück nach Deutschland. Um 11 Uhr landeten wir nach einem Umstieg in Frankfurt mit einer Stunde Verspätung in Dresden. Unsere Eltern erwarteten uns schon sehnsüchtig. So endeten 3 großartige, eigeignisreiche und unvergessliche Wochen. Von Lena und Tyra

 

Liebe Eltern, die fünf Tage hier in New York gehen heute zu Ende. Es war das erwartete riesige Abenteuer, in das wir uns alle gestürzt haben und das alle perfekt gemeistert haben. Sie können stolz auf Ihre Kinder sein! Vom New Yorker Hafen mit seinen Inseln, Downtown mit World Trade Center, über Midtown und New York University, dem East Village und schließlich Uptown mit Central Park, Lincoln Center und Metropolitan Museum of Art haben wir die Insel Manhattan von Süd nach Nord nahezu durchquert. Den Abschluss bildete gestern Abend der Times Square, wo sich alle noch einmal ins Getümmel gestürzt haben und nach einer Stunde wohlbehalten wieder an der Ecke 42nd, 7th Avenue standen. Voller neuer Eindrücke und (teils wieder voller neuer Tüten ;-) ging es ein letztes Mal mit der U-Bahn bis zu unserem New Jersey PATH train. Jetzt sollten die Koffer gepackt und die Einkäufe hoffentlich gut verstaut sein, bevor es in ca. drei Stunden zum Flughafen nach Newark geht. Die Eindrücke von New York werden sicher noch lange nachwirken und die nächsten Tage werden uns helfen das ein oder andere zu verarbeiten. Oft sind es die kleinen Begebenheiten, die vielleicht am stärksten in Erinnerung bleiben: ein anregendes Gespräch mit einem Unbekannten im Museum, eine kurze Unterhaltung in der U-Bahn, freundliche Menschen, die uns trotz der Hektik immer wieder den Weg zeigten , und und und. .. In Georgia wird uns jetzt ein anderer Rhythmus, auch ein anderes Lebensgefühl erwarten, auf das wir uns einstellen müssen. Es liegen ja noch zwei Wochen vor uns, die mindestens genauso aufregend sein werden. Sehr ungewöhnlich, dass einige von uns heute noch nicht wissen, wer sie dann von der Schule abholt , aber es wird sicher alles geregelt sein. Nächste Woche gibt es zwei Ausflüge nach Atlanta und das weitere Programm werden wir erst dort erfahren. Wir sind jedenfalls mit unseren Vorträgen gut vorbereitet. Georgia on my mind - wir kommen. Viele Grüße Heike Behrendt und Ralf Matthes